Aminosäuren
Hauteigene Bausteine · Feuchtigkeit · Strukturaufbau
Aminosäuren sind die fundamentalen Bausteine von Proteinen und kommen in der Haut natürlich vor, wo sie Feuchtigkeit binden und die Hautstruktur aktiv aufbauen.

Was sind Aminosäuren?
Aminosäuren sind organische Moleküle mit einer Aminogruppe und einer Carboxygruppe, die als Bausteine sämtlicher Proteine dienen. Im menschlichen Körper existieren 20 proteinogene Aminosäuren, von denen einige essenziell, also über die Nahrung zugeführt werden müssen. In der Haut sind Aminosäuren ein zentraler Bestandteil des Natural Moisturizing Factor und bilden zusammen mit anderen hauteigenen Stoffen das hauteigene Feuchtigkeitssystem. Strukturproteine wie Kollagen, Elastin und Keratin bestehen ebenfalls vollständig aus Aminosäuren. In der Kosmetik werden einzelne Aminosäuren oder Aminosäure-Komplexe eingesetzt, um Feuchtigkeit zu spenden, die Hautbarriere zu stärken und die Kollagenbildung zu unterstützen.
Wirkprinzip auf der Haut
Aminosäuren wirken auf mehreren Ebenen der Hautphysiologie. In den oberen Hautschichten binden sie als Bestandteil des Natural Moisturizing Factor Wassermoleküle und halten die Hornschicht geschmeidig. Bestimmte Aminosäuren wie Prolin und Lysin sind essenzielle Substrate für die Kollagensynthese in den Fibroblasten und unterstützen damit die strukturelle Festigkeit der Dermis. Schwefelhaltige Aminosäuren wie Cystein bilden Disulfidbrücken in Keratin und stärken die Stabilität der Hornschicht. Außerdem dienen einige Aminosäuren als Vorstufen wichtiger Botenstoffe und Antioxidantien, etwa Cystein für die Glutathion-Bildung. Das Ergebnis ist eine spürbar gestärkte, geschmeidige und resilientere Haut.
Termin vereinbarenVorteile von Aminosäuren
Feuchtigkeitsbindung
Aminosäuren ziehen Wasser in die Hornschicht und stabilisieren die epidermale Hydration langanhaltend.
Strukturaufbau
Sie liefern die Bausteine für hauteigene Proteine wie Kollagen, Elastin und Keratin.
Barriere-Stärkung
Aminosäuren unterstützen die Funktion des Natural Moisturizing Factor und festigen die Hautbarriere.
Hautberuhigung
Bestimmte Aminosäuren wie Arginin oder Glycin wirken besänftigend auf gereizte Hautareale.
Für welche Hauttypen eignen sich Aminosäuren?
Aminosäuren sind universell verträglich und passen zu jedem Hauttyp, von trocken bis ölig. Besonders dehydrierte, sensible und reife Haut profitiert von der feuchtigkeitsbindenden und strukturstärkenden Wirkung. Auch nach Peelings oder dermatologischen Behandlungen sind Aminosäure-Pflegen ideal, um die Regeneration zu unterstützen. Empfindliche Haut toleriert die hauteigenen Bausteine ausgesprochen gut, da keine fremdartigen Reize ausgelöst werden.
Häufige Fragen
Ja, aufgrund ihrer geringen Molekülgröße können freie Aminosäuren durchaus die obersten Hautschichten durchdringen und dort ihre Wirkung entfalten.
Sehr sogar. Aminosäuren binden Feuchtigkeit besonders effektiv und sind ein Schlüsselbestandteil moderner Pflege für trockene und dehydrierte Haut.
Ja, Aminosäuren sind ausgesprochen kombinationsfreundlich und ergänzen sich bestens mit Hyaluronsäure, Niacinamid, Peptiden und vielen weiteren Aktivstoffen.
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