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AWirkstoff-Glossar

Arachidonsäure

Omega-6-Fettsäure · Barrierelipid · Regenerierend

Arachidonsäure ist eine mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure, die Bestandteil natürlicher Zellmembranen ist. In der Hautpflege unterstützt sie die Regeneration der Lipidbarriere.

Arachidonsäure
Im Überblick

Was ist Arachidonsäure?

Arachidonsäure ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure mit zwanzig Kohlenstoffatomen aus der Omega-6-Familie. Sie kommt in tierischen Lipiden, Eigelb und einigen Algen vor und ist auch ein natürlicher Bestandteil der menschlichen Zellmembran. In der Haut spielt sie eine wichtige Rolle als Vorläufermolekül für signalgebende Lipidmediatoren. In der Kosmetik wird sie selten direkt eingesetzt, sondern meist als Bestandteil komplexer Lipidsysteme. Ihre Bedeutung liegt vor allem im strukturellen Aufbau der Hautbarriere. Bei einem Mangel zeigen sich Trockenheit, Rauheit und eine erhöhte Reizbarkeit.

Wirkweise

Wirkprinzip auf der Haut

Arachidonsäure ist in die Phospholipid-Doppelschicht der Zellmembranen eingebaut und beeinflusst deren Fluidität. Über Enzymreaktionen mit Cyclooxygenasen und Lipoxygenasen entstehen aus ihr Prostaglandine und Leukotriene. Diese Lipidmediatoren regulieren Heilungs- und Schutzprozesse in der Haut. Eine ausgewogene Konzentration ist entscheidend, da sowohl Mangel als auch Überschuss problematisch sein können. Moderne Formulierungen kombinieren Arachidonsäure mit Omega-3-Fettsäuren, um ein ausgewogenes Lipidprofil zu schaffen. So wird ihr regeneratives Potenzial harmonisch ausbalanciert.

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Vorteile

Vorteile von Arachidonsäure

B

Barrierelipid

Stützt die natürliche Membranstruktur der Hautzellen und damit die Barriere.

R

Regenerierend

Unterstützt die Reparatur geschädigter und gestresster Hautareale.

M

Mediator-Vorläufer

Dient als Ausgangsstoff für hauteigene Signalmoleküle in Heilungsprozessen.

G

Geschmeidig

Trägt zu einer weichen, gut benetzten und reaktionsfähigen Hautoberfläche bei.

Hauttypen

Für welche Hauttypen eignet sich Arachidonsäure?

Arachidonsäure ist vor allem für trockene und gestresste Haut interessant, deren Lipidschicht aus dem Gleichgewicht geraten ist. Auch sehr reife Haut profitiert von der zellmembranstabilisierenden Wirkung. Bei stark entzündungsanfälliger Haut sollte sie nur in ausbalancierten Formulierungen verwendet werden. Mischhaut und fettige Haut benötigen die Säure in der Regel nicht zusätzlich. Die Anwendung erfolgt fast immer als Teil eines komplexen Lipidkomplexes.

FAQ

Häufige Fragen

In der Topika kommt es auf die Dosierung an, ausbalanciert zeigt sie regenerative Effekte.

Ja, kosmetische Arachidonsäure wird heute meist algenbasiert gewonnen.

Ja, die Kombination mit Omega-3-Säuren wirkt besonders ausgleichend auf die Haut.

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